Kinderrechte

  • Das Recht auf gutes Leben
  • Das Recht auf Gleichheit
  • Das Recht auf einen Namen und eine Staatsangehörigkeit
  • Das Recht auf Gesundheit
  • Das Recht auf Spiel, Freizeit und freie Teilnahme am kulturellen und künstlerischen Leben
  • Das Recht auf freie Meinungsäußerung und Informationsfreiheit
  • Das Recht auf gute Erziehung
  • Das Recht auf Bildung
  • Das Recht auf Gedanken-, Gewissens- und Religionsfreiheit
  • Das Recht auf Schutz im Krieg
  • Das Recht auf Schutz vor Ausbeutung
  • Das Recht auf Familie und Fürsorge
  • Das Recht auf Betreuung bei Behinderung

UN - Kinderrechtskommission 1990
Jahr des Kinder- und Jugendrechts Baden - Württemberg 2014

"An unserer Neigung, Unreife als bloßen Mangel aufzufassen, und Wachstum als etwas, was die Lücke zwischen Unreife und Reife ausfüllt, ist die Tatsache schuld, dass wir den Zustand der Kindheit vergleichend, nicht an sich betrachten. Wir behandeln ihn einfach als mangelhaft, weil wir ihn an der Erwachsenheit als dem festen Maß messen. Das lenkt unsere Aufmerksamkeit auf die Dinge und Eigenschaften, die das Kind nicht hat und nicht haben wird, bis es erwachsen sein wird. Wenn wir den Versuch aufgeben, den Begriff der Unreife durch Vergleich mit den Leistungen Erwachsener zu definieren, müssen wir anerkennen, dass Unreife nicht in einem Fehlen wünschenswerter Züge besteht. Wenn Leben identisch ist mit Wachstum, so lebt ein Geschöpf in einem Stadium seines Lebens genauso wirklich wie in einem anderen, mit der gleichen inneren Fülle und den gleichen Ansprüchen auf Absolutheit"

(Dewey 1993)